Zeitspende der Lebenshilfe-Stiftung ermöglicht Fachbegleitung zur Musikschule. Eins steht fest: Zu den Musikschülern, die nur ihren Eltern zuliebe ein Instrument erlernen, gehört Viktoria nicht. „Ich freue mich schon am Wochenende darauf, dass ich Dienstag wieder Klavier spielen kann“, sagt die 31jährige Frau. Jeden Dienstagnachmittag übt sie gemeinsam mit ihrer Freundin Katharina in der Musikschule Haßlinghausen Stücke am geliebten Instrument: „Heike, wir sind im Anrauschen“ ruft sie dann fröhlich schon im Flur ihrer Musiklehrerin Heike Quade zu. Ungewöhnlich ist nur, dass Viktoria, die am liebsten „Viki“ genannt wird, das Erlernen des Klavierspiels nicht in die Wiege gelegt wurde. Zwar zeigte sich schon früh die Musikalität des Mädchens, doch eine körperliche Behinderung und eine leichtere geistige Beeinträchtigung schienen dem Instrumentalunterricht im Wege zu stehen. Aber man hatte die Rechnung ohne das ungemein positive Naturell der jungen Frau gemacht, die sich schon als Bewohnerin eines Lebenshilfe-Hauses in Haßlinghausen den Weg zur Musik freigekämpft hatte. Als Viktoria vor drei Jahren von Haßlinghausen in das Schwelmer Catharina-Rehage-Haus zog, konnte dank der Zeitspende der Lebenshilfe-Stiftung der ersehnte Klavierunterricht beibehalten werden. Über die Zeitspende wird nicht der Unterricht, wohl aber die Begleitperson finanziert, die Viktoria zur Musikschule fährt, während des Unterrichts bei ihr bleibt und sie wieder heimbringt. Mit dem einmaligen Modell der Zeitspende unterstützt die Lebenshilfe Ennepe-Ruhr /Hagen behinderte Menschen in Lebenslagen, für die der Kostenträger nicht zuständig ist. Beispiele: Einem Bewohner einer Lebenshilfe-Einrichtung ermöglicht die Zeitspende eine Fachbegleitung, damit er regelmäßig an einer Herzsportgruppe teilnehmen kann. Eine andere Bewohnerin kann ab und an gut betreut einen Hund ausführen – ein Herzenswunsch für die tierliebe Frau. Ein dritter Bewohner, der sich brennend für Züge interessiert, konnte dank der Zeitspende versiert begleitet das Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen besuchen. Es geht aber nicht nur darum, dass sich ein Herzenswunsch erfüllt. Anders als nicht behinderte Menschen, die ihre Freizeit individuell nutzen können, verlässt der behinderte Mensch hier einmal die Gruppe der Hausbewohner oder der Kollegen in der Behindertenwerkstatt und spürt in dieser Zeit ein großes Maß an persönlichem Gestaltungsraum. So auch „Viki“, die das Miteinander im Catharina-Rehage-Haus liebt, aber auch ihre Privatsphäre schätzt. „Ich fühle mich im Catharina-Rehage-Haus pudelwohl“, lobt sie ohne Wenn und Aber ihr Schwelmer Zuhause. „Ich habe ein eigenes Zimmer und ein eigenes Bad. Das ist super, ich will da manchmal gar nicht aus der Badewanne“, lacht die junge Frau, die gerne Musik hört (bevorzugt Helene Fischer) und unter der Woche am Keyboard für die Musikschule übt. Viktoria kann trotz ihrer Beinbehinderung gut gehen, doch dazu benötigt sie Spezialschuhe. Auch der linke Arm ist beeinträchtigt, so dass die junge Frau lediglich mit der rechten Hand die Tasten des Yamaha-Klaviers in der Musikschule niederdrücken kann. Heike Quade hat für ihre Musikschülerin die Noten in Zahlen und Zeichen übersetzt. Man ist erstaunt, mit welcher Konzentration und Fingerfertigkeit Viktoria diese Herausforderung meistert. Ihr Spiel ist flüssig. Nur hier und da greift Heike Quade korrigierend ein. Keine Frage, dass Viktoria und ihre Freundin Katharina mit von der Partie sind, wenn zweimal im Jahr an der Musikschule zum großen Vorspielen vor Eltern, Verwandten und Mitschülern eingeladen wird. „Auch das ist erfolgreiche Inklusion, denn Viktoria nutzt ein Musikschulangebot in ihrer Nähe“, sagt Katharina Nebel, die Leiterin des Familien Unterstützenden Dienstes (FUD) der Lebenshilfe, über diese Dreiviertelstunde Glück für Viktoria. Einer der Höhepunkte während des zielstrebigen Unterrichts ist das gemeinsame Singen zum Abschluss. Als Gast ist man nicht nur berührt, von der enormen Musikalität der beiden jungen Frauen, sondern auch von ihrer Fähigkeit, viele Strophen ihrer Lieblingslieder auswendig zu beherrschen. Und dann singen sie so frei, lachend und ergreifend, dass man selber mitsingt, „Kein schöner Land“ und „Der Mond ist aufgegangen“. Gänsehautfeeling, es gibt kein anderes Wort für diese unverstellte Freude der beiden jungen Frauen, die Rhythmus, Takt und, je nach Lied und Sound, auch den Swing im Blut haben. Nicht nur für Viktoria, auch für Heike Quade ist dieser Musikunterricht nach eigenen Worten „sehr erfüllend“. Alle 14 Tage tanzt Viktoria zudem im Christian-Ehlhardt-Haus im Ensemble der bekannten „Lebenshilfe Dancers“. Aber der Dienstag, der ist ihr heilig, ihr und Ilse Mruck, mit der sie sich blendend versteht. Sie freut sich, wenn Frau Mrucks blaues Auto auf den Hof einbiegt und sich die beiden dann auf der Fahrt zur Musikschule über Gott und die Welt unterhalten. Man kann nur staunen, mit welcher Klarheit und Schnörkellosigkeit Ilse Mruck und ihr Schützling miteinander umgehen. Da herrscht große gegenseitige Sympathie. Der engagierten Ilse Mruck ist es nicht schwergefallen, sich auf Viktoria einzulassen, denn als ehemalige Schulsekretärin an einer Förderschule für geistig Behinderte in Witten war sie sofort aufgeschlossen für den Menschen, den sie da kennen lernen würde. Beim Engagement für Viki ist es nicht geblieben, Ilse Mruck wirkt inzwischen auf vielen Feldern der Lebenshilfe mit, so auch u.a. beim Mittwochskreis, bei der Aktion „Zeit für mich! Urlaub ohne Koffer“ und bei weiteren Begleitungen, die über die Stiftung finanziert werden. Die Lebenshilfe-Stiftung ist, um über die Zeitspende Gutes tun zu können, auf Spenden angewiesen. Wer mit dazu beitragen möchte, behinderten Menschen Zeit zu spenden für besondere Momente jenseits des Alltags, der kann sich mit der Lebenshilfe Ennepe-Ruhr-Hagen e.V. in Verbindung setzen. Telefonnummer 02336/42870-10 Kontoverbindung Stiftung Lebenshilfe Sparkasse Schwelm IBAN: DE98 4545 1555 0000 0333 32 Im Jahr 2017 hat die gemeinnützige Stiftung Lebenshilfe, deren Mitglieder rein ehrenamtlich arbeiten, 36.733,89 € an Bedürftige ausgeschüttet, oder für konkrete Projekte, Anschaffungen, Maßnahmen und Aktionen für Kinder und erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung verwandt. Durch den Familien Unterstützenden Dienst wurden im vergangenen Jahr 1.304,27 Zeitspenden-Stunden wirksam eingesetzt. Schwelm, den  26  September 2018 Heike Rudolph, Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Lebenshilfe

„Meine Betreuerin fragte mich, ob ich bei MAHUWAU mitmachen möchte. Ich dachte, was ist das denn? Dann die Auflösung: MEIN AKTIVER HUNDEWALDURLAUB! Von montags bis freitags waren wir 5 Stunden lang täglich draußen. Wir – außer mir haben noch 2 Bewohner mitgemacht- haben uns zuerst in einem Cafè mit Andrea Schröter und den beiden Hunden Abby und Flecki getroffen. Andrea Schröter bietet tiergestützte Therapien mit Hunden an und hat uns bei Kaffee, Kakao und Hundekeks erzählt, wie man mit Hunden umgeht. Wir wissen jetzt zum Beispiel, wie ein Hund aussieht, der Angst hat, sich freut oder seine Ruhe haben will. Auf ging es in den Wald; die Hunde mal an der Leine, mal freilaufend. Wie die Beiden die Berge rauf und runter gerannt sind, das wollten wir auch. Weil es ganz schön steil war, haben wir es zuerst sitzend auf einer Tüte ausprobiert, dann ein Seil gespannt und am Ende haben wir uns ganz ohne Hilfe auch getraut den Berg runter zu flitzen.

Mit Kreide haben wir Waldgeister an Baumstämmen sichtbar gemacht und erste Tricks mit den Hunden geübt. Das erfordert viel Konzentration und auch das Zusammenspiel von rechter und linker Hand, um das Leckerchen so zu führen, damit der Hund versteht, was er tun soll, war ganz schön schwierig. Am zweiten Tag ging es geruhsamer weiter. Wir haben uns nach einem kurzen Spaziergang auf einer Wiese niedergelassen, ein Quiz vorbereitet und Spielzeug für die Hunde gebastelt. Von Tag zu Tag wurde es heißer und so sind wir ab dem dritten Tag zur Glörtalsperre gefahren. Zur Abkühlung ging es mit Abby ins Wasser: schwimmen, apportieren und vieles Mehr stand auf dem Programm. Am Ende der tollen Woche, die wir nochmal wiederholen möchten, hat jeder von uns ein Fotoalbum und eine Medaille bekommen.“

Euer Karsten Quickert

Für zwei Bewohner aus der Wohnstätte Hagen hat die Stiftung der Lebenshilfe im Jahr 2016 die Kosten für das therapeutische Reiten übernommen. Angela Schrick und Britta Picht macht der Umgang mit den Pferden großen Spaß. Daher haben sich die Beiden besonders über dieses Geschenk gefreut. Durch den Kontakt zu den gutmütigen Tieren werden sie in ihrer Persönlichkeit gestärkt. Beide Bewohner sind stolz auf ihr Können und haben mehr Vertrauen in eigene Fähigkeiten entwickelt. Das Gefühl, sich von einem Pferd tragen zu lassen, genießen sie sehr. Zu den Aufgaben der Reiter zählt aber auch das Striegeln, Hufe säubern und Satteln. Zum Abschluss einer jeden Reitstunde werden die Pferde von ihnen gefüttert. Diese Erfahrungen vermitteln Lebensfreude und machen Mut.

 

2015_Neuer_PKW_BeWoIm ambulant betreuten Wohnen nutzen die Bewohner traditionell vorrangig öffentliche Verkehrsmittel. Dennoch gibt es immer mal wieder Anlässe und Bedarf an einer individuellen Tour oder fahrt. Sei es ein besonderer Ausflug oder eine Ferienfreizeit, die Teilnahme an Bewohnerbeiratssitzungen oder auch Krankenfahrten. Die Stiftung Lebenshilfe unterstützt unser ambulant betreute Wohnen in vielfältiger Weise. Hier hat sie die Mobilität der Bewohner durch die Anschaffungen eines „BeWo-Mobils“ finanziell unterstützt. Vielen Dank an unsere Stiftung Lebenshilfe für dieses willkommene Weihnachtsgeschenk!

2015_Siftung_Pressemitteilung_02Frank H. und der hochgewachsene Markus S. nehmen die Anhöhe vom Parkplatz der Klinik Königsfeld bis zum Eingang im Gleichschritt und bei reger Unterhaltung. Sie kennen sich seit mehreren Jahren und nehmen regelmäßig am Herzsport des Versehrtensportclubs in dieser Klinik teil. Erst im Näherkommen bemerkt man, dass Frank behindert ist, er ist mit dem Down-Syndrom zur Welt gekommen. Und eigentlich ist auch nur der 38Jährige das feste Mitglied der Herzsportgruppe, Markus begleitet ihn „auf Zeit“. Denn damit der junge Mann aus der Lebenshilfe-Wohnstätte „Ehlhardt-Haus“ in Schwelm, der wegen einer Herzschwäche einen Schrittmacher benötigt, überhaupt die wichtige Körperertüchtigung mitmachen  kann, braucht er einen Partner. Und den stellt die Stiftung der Lebenshilfe, die nun seit genau zehn Jahren segensreich wirkt, über ihr einzigartiges Markenzeichen, die Zeitspende.

Spendengeld wird umgewandelt in Zeit, die ein fachlich versierter Mensch an der Seite eines Behinderten verbringt, um eine Maßnahme oder eine Aktion zu ermöglichen, wo die Regelversorgung nicht greift. Das ist öfter der Fall, als man glaubt. 2015_Siftung_Pressemitteilung_01Die Zeitspende erfüllt einen besonderen Wunsch oder greift unter die Arme, wo die Würde des Bewohners Unterstützung verlangt. Katharina Hildebrand, die Leiterin des Familienunterstützenden Dienstes der Lebenshilfe, gibt Beispiele: Ein Wohnheim-Bewohner muss dreimal in der Woche zur Blutwäsche. Der Rat ökonomischer Spezialisten: Dann könnte der Mann doch ins Pflegeheim gehen. Doch der Bewohner möchte, wie alle Nichtbehinderten in vergleichbarer Lage, in seinem Umfeld bleiben, jetzt, wo er erkrankt ist, erst recht. Denn das vertraute Umfeld stabilisiert sein Gemüt. Über die Zeitspende wird ihm an den Dialysetagen eine Fachkraft an die Seite gestellt, die ihn begleitet.

Oder die junge Frau mit Down-Syndrom, die kein eigenes Tier halten kann, aber Hunde liebt. Von Zeit zu Zeit wird sie von einem Hundebesitzer begleitet, dessen Dackel sie eigenständig an der Leine führen darf – für die Frau ein großer Tag, auf den sie sich freut, und dem sie lange nachspürt. Oder der Bewohner, der wie viele nicht behinderte Menschen, ein bestimmtes Hobby hat: Eisenbahnen. Doch er kann nicht einfach Bahnhöfe aufsuchen und den Zügen zuschauen. Durch die Zeitspende hat er einen ganztätigen Ausflug geschenkt bekommen im Eisenbahn-Museum Bochum – kein Tag wie jeder andere.

Auch für Frank H. ist der Herzsport ein herausragendes Ereignis seines Lebens. Nach der Arbeit in der Behindertenwerkstätte der AWO sucht er sein Sportzeug zusammen. Aber bitte „piano“. Markus S., der dann schon im Ehlhardt-Haus angekommen ist, weiß, dass er Frank jetzt nicht hetzen darf: „Wenn es schnell gehen soll, geht gar nichts“, weiß er.

Angekommen in der Gruppe um die Leiterin Frau Jelka begrüßen sich die Teilnehmer heiter, frotzeln kernig. Man kennt sich, z.T. schon seit Jahren, absolviert die Sportstunde, trifft sich aber auch zu Geselligkeiten und wandert zusammen.

2015_Siftung_Pressemitteilung_03An der Art, in der Frank begrüßt wird, ist spürbar, dass er längst selbstverständlicher Teil der Gruppe geworden ist – nicht als Behinderter, sondern als Mensch. „Der Frank ist unser Sonnenschein. Er lacht gern und ist heiter. Aber er kann auch in sich gekehrt sein, sehr still. Eben wie wir alle, die wir gute und stille Tage haben“, sagt eine Sportsfreundin.

Herzsport ist körperliche Ertüchtigung nach klaren Regeln. Das Tempo auf dem Trimmrad wird vorgegeben, Puls und Blutdruck werden sorgsam in den persönlichen Unterlagen der Mitglieder vermerkt.

Trotzdem ist es für Frank H. doch auch der Sport an sich, der ihn beglückt – man spürt das, weil er in seinem smarten Trainingsanzug zügig in die Pedalen tritt und dieses Tempo auch gerne beibehält. Alle Teilnehmer sind nach vorgeschriebenen 45 Minuten deutlich gefordert – auch der junge Mann aus Schwelm, neben dem Markus radelt, immer mit Blick auf seinen Schützling, der sich nicht zu viel abfordern darf.

Wie ist Frank zur Gruppe gekommen? Eine Betreuerin der Lebenshilfe hatte erkannt, dass ihm das Training unter fachlicher Aufsicht gut tun könnte. Sie stellte den Kontakt her, die Gruppe wurde gefragt, ob sie auch ein behindertes Mitglied aufnehmen würde. „Soll mal kommen!“, hieß die Antwort. Frank kam und blieb und wurde einer von ihnen.

Das Training nutzt er in vollen Zügen. Und dann kommt Franks Königsdisziplin, das Schwimmen. In seiner Kindheit ist es ihm beigebracht worden, Gott sei Dank, denn, so ein Sportsfreund: „Frank schwimmt am besten von uns allen und er taucht wie ein Fisch“.

Bitte keinen Stress! Während die anderen Gruppenmitglieder sich schon die Badebekleidung übergestreift haben und ins Wasser gleiten, dauert es noch ein wenig mit Markus und Frank. Wenn zu viel zu schnell geschieht, bekommt dem Lebenshilfe-Bewohner das nicht gut.

Doch nun erscheint auch er zusammen mit seinem Betreuer am Beckenrand. Und schon ist Frank untergetaucht, zieht eine kraftvolle Bahn unter Wasser. Als er auftaucht, schüttelt er sich das Wasser aus dem Haar und lacht kess in die Runde – er weiß, dass er in seinem Element ist und die Mitsportler sein Talent würdigen. Immer an seiner Seite – nicht bedrängend, nicht gängelnd, wohl aber sorgfältig beobachtend und präsent – Markus S.

Frank H. weiß nicht, dass Bürgerinnen und Bürger der Stiftung Lebenshilfe Geld gespendet haben, das ihm diese Betreuung ermöglicht. Er spürt aber sehr genau, dass sein Alltag an diesen Tagen besondere Farbe erhält. Und er fühlt sich wohl wie der Fisch im Wasser im Kreise von Menschen, für die er einfach nur „unser Frank“ ist.

Über die Mitgliedschaft in der Gruppe ist dem jungen Mann zweierlei gelungen. Er hält seine Gesundheit stabil und er ist ganz unspektakulär Teil einer Gemeinschaft geworden.

Natürlich ist Markus S. eine Fachkraft mit klarem Blick für das Angemessene. Aber zwischen ihm und Frank hat sich auch eine gute Männerfreundschaft entwickelt. Wer Informationen über die Zeitspende wünscht oder sie mit einer Spende unterstützen möchte, oder wer der Stiftung Lebenshilfe etwas „stiften“ möchte, der möge sich bitte an Lebenshilfe-Geschäftsführer Rainer Bücher wenden: Stiftung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, Hauptstraße 116, 58332 Schwelm.

Spendenkonto: Stiftung Lebenshilfe Sparkasse Schwelm BLZ 45451555 Konto-Nr. 33332

2015_kunstprojekt_GekkoIm Rahmen eines Kunstprojektes schufen vier Bewohner aus dem Christian-Ehlhardt-Haus der Lebenshilfe zusammen mit Lorina Riemann bunte Gekkos für die Hauswand.

Nachdem alle mit viel Pappe ein Grundgerüst für ihre spätere Figur geschaffen hatten, konnte dann bei den nächsten Terminen mit Gips und Fingerspitzengefühl ein fantasievolles Tier geschaffen werden. Die anschließende Bemalung der Gekkos wurde dann mit gleicher Hingabe und Liebe zum Kunstwerk von allen durchgeführt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen und werden ihren Platz an einer Hauswand der Wohnstätte finden.

Eine tolle Aktion die allen viel Spaß bereitet hat. Das Kunstprojekt wurde durch die Stiftung der Lebenshilfe möglich gemacht.

2015_neuer_Bus_HagenEndlich ist er da unser neuer Bus und nun ist die Freude groß. Die Lieferzeit für das neue Modell hatte sich leider immer wieder verlängert und der alte Bus war wegen eines Getriebeschadens schon länger außer Dienst. Dank der Unterstützung durch die anderen Arbeitsbereiche der Lebenshilfe, hier ganz besonders der Familien Unterstützende Dienst, waren wir zwischendurch immer mobil, vielen Dank dafür.

Außerdem möchten wir uns auf diesem Wege bei allen Spendern und ganz besonders der Stiftung Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen bedanken, ohne deren finanzielle Unterstützung wir keinen so tollen neuen Bus fahren könnten.

IMG_0179Dank der freundlichen Spende der Stiftung Lebenshilfe in Höhe von 250 € konnte Herr Bombelek Renovierungsmaterialien, Farben, notwendige Utensilien zur Einrichtung seiner Einbauküche, u.a. eine notwendige neue Arbeitsplatte, Vorhänge, etc. für die neue Wohnung kaufen.

Herr Bombelek fühlt sich in der Hausgemeinschaft mittlerweile sehr wohl. Ihm war es wichtig, sich  bei der Renovierung und dem Umzug möglichst auch selbständig mit einzubringen. Dies ist ihm auch gelungen: so hat er den Umzug mit Unterstützung von Freunden und Betreuern relativ selbständig organisiert. Auch die Malerarbeiten in der Wohnung hat er tatkräftig mit einer Mitarbeiterin des ambulant betreuten Wohnens durchgeführt. Die Hausmeisterei hat schließlich die Elektroanschlüsse und die Arbeitsplatte in der Küche installiert.

Vielen Dank für die finanzielle Starthilfe, um die Wohnung in der Wohngemeinschaft Kirchstraße einzurichten!

2015_Gabi_und_UweUwe Laumann hat dank der Unterstützung der Stiftung Lebenshilfe mit Freude 2014 an der Ferienfreizeit auf Ameland teilnehmen können.

Er hat an mehreren Ausflügen zum Strand teilgenommen, die Ruhe im Ferienhaus genießen können und viel Zeit mit seiner Lebensgefährtin Gabriele Wolf verbracht; unter anderem mit ihr auf einer Pyjamaparty „getanzt“, die auch sie sichtlich genossen hat.

Es war für Herrn Laumann noch einmal ein schöner Urlaub zusammen mit seiner Lebensgefährtin, auch weil für seinen Gesundheitszustand wohl keine weiteren Freizeiten mehr sinnvoll zu sein scheinen.

Deswegen ein großes Dankeschön von Uwe Laumann, Gabriele Wolf und den Mitarbeitern des Regelbereiches an die Stiftung Lebenshilfe für die Ermöglichung dieser Freizeit

2014_Heiligabendbrunch_10Beim traditionellen Brunch am Heiligen Abend kamen wieder alle die Bewohner aus den Wohnstätte und dem Betreuten Wohnen zusammen, die den weiteren Tag in den Einrichtungen feierten. Zusammen mit einigen Mitarbeitern freuten sich insgesamt 66 Gäste über viele Leckereien, bis hin zum obligatorischen Eierlikör am Ende.

Höhepunkt war der erst kürzlich gegründete Lebenshilfechor, der in musikalischer Begleitung durch Michael Zuch mit allen Anwesenden für richtig gute Stimmung sorgte. Vielen Dank an die Stiftung Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen die diesen Brunch ermöglicht hat.