Wir freuen uns, dass Sie sich für die Lebenshilfe Ennepe-Ruhr/Hagen und ihre Arbeit interessieren.

 
Gemeinnütziger Einsatz der Mittel und Zweck der Stiftung-Lebenshilfe

Unsere Stiftung verfolgt ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Zweck der Stiftung ist die Förderung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Menschen mit geistigen Behinderungen.  Ziel der Stiftung ist es vor allem, einen Beitrag zur langfristigen Finanzierung der Lebenshilfe-Arbeit im Ennepe-Ruhr-Kreis und in Hagen zu leisten. Die Stiftung fördert gezielt wirkungsvolle Projekte, Maßnahmen, Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung und praxisorientierte Aktivitäten in der Region und setzt sich darüber hinaus in der Öffentlichkeit für die Belange und Rechte von Menschen mit geistiger Behinderung ein.  In 2017 hat die Stiftung Lebenshilfe Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung im Ennepe-Ruhr-Kreis finanziell, materiell und personell unterstützt.

Insgesamt wurden 36.733,89 € Euro im Laufe des Jahres 2017 an Bedürftige ausgeschüttet, oder für konkrete Projekte, Anschaffungen, Maßnahmen und Aktionen für Kinder und erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung verwendet. Konkrete finanzielle Unterstützung leistete unsere Stiftung Lebenshilfe aus dem Sonderfond heraus Hilfen für den Zuschuss zu einer Ferienfreizeit einer mittellosen Bewohnerin des Ellen-Buchner-Hauses, für neue Stühle unserer Intensiv Ambulanten Wohngemeinschaft in Hagen, für das Musikangebot „Musikuss“ in den Tagesstrukturen in Schwelm und Hattingen, für die Urlaubsprojekte „Zeit für mich“ in unseren Wohnstätten und für die „Zeitspende“, das Markenzeichen unserer Stiftung Lebenshilfe.

Die ausgeschütteten Mittel zur Verwendung als Zeitspende der Stiftung Lebenshilfe, bedeutete für viele Menschen mit geistiger Behinderung eine wirksame und vor allem zielgerichtete Hilfestellung, Förderung und Unterstützung in 2017. Insgesamt wurden 1.304,27 Zeitspenden-Stunden unserer Stiftung durch den Familien Unterstützenden Dienst wirksam eingesetzt. Die Zeitspende unterstützte in 2017 die Freizeitgestaltung an den Wochenenden in unseren vier stationären Wohnstätten. Jeweils zwei Mitarbeiterinnen des Familien Unterstützenden Dienstes ergänzten Ausflüge oder boten eigene (Kreativ-) Angebote an. Bewohner mit eingeschränkter Mobilität konnten individuell zu Tanzkursen, Klavierunterricht, Sportveranstaltungen und zur Disco für behinderte Menschen oder auch zu Besuchen ihrer Eltern im Altenheim begleitet werden. Ein Bewohner aus Schwelm wird aufgrund seiner Herzerkrankung seit Jahren über die Zeitspende zur inklusiven Herzsportgruppe begleitet. Außerdem konnten zwei Workshops, einer mit Therapiepferden und einer mit Therapiehunden mithilfe der Zeitspende unterstützt werden.

 

Die Sonderspende von unserem Kuratoriumsmitglied Herrn Wilhelm Erfurt für „Zeit für mich – Urlaub ohne Koffer“ war auch in 2017 wieder ein großer Erfolg. Über 40 Bewohnerinnen und Bewohner der Lebenshilfe-Wohnstätten für erwachsene Menschen mit geistigen Behinderungen durften in diesem Jahr insgesamt 7 Urlaubswochen genießen. Teilnehmen durften Bewohnerinnen und Bewohner, die aufgrund ihrer körperlichen und geistigen Behinderung einen besonderen Betreuungs- und Pflegebedarf haben. Außerdem richtete sich das Angebot vorrangig an diejenigen, die keine oder nur wenig Verwandte haben und ihre Urlaubszeiten daher in der Wohneinrichtung verbringen. Inzwischen ist „Zeit für mich“ in unseren Wohnstätten für Menschen mit geistiger Behinderung fest etabliert und kaum wegzudenken. Aufgrund der Altersstruktur der Bewohner setzen wir auch zukünftig auf dieses äußerst gelungene Modell der Urlaubsgestaltung.