„Meine Betreuerin fragte mich, ob ich bei MAHUWAU mitmachen möchte. Ich dachte, was ist das denn? Dann die Auflösung: MEIN AKTIVER HUNDEWALDURLAUB! Von montags bis freitags waren wir 5 Stunden lang täglich draußen. Wir – außer mir haben noch 2 Bewohner mitgemacht- haben uns zuerst in einem Cafè mit Andrea Schröter und den beiden Hunden Abby und Flecki getroffen. Andrea Schröter bietet tiergestützte Therapien mit Hunden an und hat uns bei Kaffee, Kakao und Hundekeks erzählt, wie man mit Hunden umgeht. Wir wissen jetzt zum Beispiel, wie ein Hund aussieht, der Angst hat, sich freut oder seine Ruhe haben will. Auf ging es in den Wald; die Hunde mal an der Leine, mal freilaufend. Wie die Beiden die Berge rauf und runter gerannt sind, das wollten wir auch. Weil es ganz schön steil war, haben wir es zuerst sitzend auf einer Tüte ausprobiert, dann ein Seil gespannt und am Ende haben wir uns ganz ohne Hilfe auch getraut den Berg runter zu flitzen.

Mit Kreide haben wir Waldgeister an Baumstämmen sichtbar gemacht und erste Tricks mit den Hunden geübt. Das erfordert viel Konzentration und auch das Zusammenspiel von rechter und linker Hand, um das Leckerchen so zu führen, damit der Hund versteht, was er tun soll, war ganz schön schwierig. Am zweiten Tag ging es geruhsamer weiter. Wir haben uns nach einem kurzen Spaziergang auf einer Wiese niedergelassen, ein Quiz vorbereitet und Spielzeug für die Hunde gebastelt. Von Tag zu Tag wurde es heißer und so sind wir ab dem dritten Tag zur Glörtalsperre gefahren. Zur Abkühlung ging es mit Abby ins Wasser: schwimmen, apportieren und vieles Mehr stand auf dem Programm. Am Ende der tollen Woche, die wir nochmal wiederholen möchten, hat jeder von uns ein Fotoalbum und eine Medaille bekommen.“

Euer Karsten Quickert